BERLIN infostores

Wachsender Beliebtheit bei Berlinern sowie Touristen aus nah und fern erfreuen sich seit 2006 die fünf BERLIN infostores. Ende Mai 2008 wurde der fünfmillionste Besucher gezählt.

Ob Hotelreservierung, Berlin WelcomCard oder Informationsbroschüren und Stadtpläne in sechs Sprachen – in- und ausländische Gäste finden die zahlreichen Dienstleistungen und Artikel der Berlin Tourismus Marketing GmbH derzeit an fünf zentral gelegenen Orten. Dort können sie 365 Tage im Jahr bequem Stadterkundungen – zu Fuß, zu Wasser oder auf Rädern – buchen, Veranstaltungstickets und Fahrscheine kaufen oder beispielsweise den Museumspass „SchauLust Museen Berlin“ erwerben. Ratsuchende werden von vierzig engagierten Mitarbeitern kompetent informiert, die mehrere Fremdsprachen beherrschen. Auskünfte können in fünfzehn Sprachen erteilt werden, darunter Portugiesisch, Bulgarisch und Hebräisch.

Hier einige kuriose Fragen und Aussagen von Besuchern in den BERLIN infostores.



Am Brandenburger Tor:
Gäste: „Wir möchten gerne zu Charlie Chaplin.“ Der Mitarbeiter (MA) versucht herauszufinden, ob es gerade eine Ausstellung gibt. „Ich schau mal nach, eventuell im Filmmuseum...!“ Die Gäste: „Nein, nein, das muss irgendwo in Kreuzberg sein an der Mauer...!“ Gemeint war also der Checkpoint Charlie.

Dame: „Wir möchten nach Potsdam fahren. Können wir das Netz hier nutzen?“

Ehepaar: „Wir haben gehört, es gäbe eine Theaterkarte für drei Tage.“
(gemeint: Museumskarte)

Besucher: „Wo geht’s hier zum KGB?“ (Es ist das KaDeWe gemeint.)

Besucher: „Wo finde ich das Momo?“ (MoMA)

Eine Dame (Künstlerin) fragt: „Sind Sie hier so eine allgemeine Information oder ein bestimmter Betrieb?“ Und lacht im selben Moment mit den Mitarbeitern über ihre seltsame Ausdrucksweise.

Am Fernsehturm:
Gast (aus Baden-Württemberg): „Wir sind jetzt hier schon dreimal um den Bahnhof rumgelaufen und wieder hier gelandet. Wo fährt der Bus 100 ab?“
Mitarbeiter (MA): „Auf der anderen Straßenseite der Karl-Liebknecht-Str. ist die Bushaltestelle.“
Gast: „Gott, ist das alles unübersichtlich hier. Da war da ein Tunnel und dort eine Haltestelle.“
MA: „Ja, das ist aber auch eine große Stadt hier.“
Gast: „Ei, ja, aber trotzdem....!“

Berliner: „Sie entschuldigen, hier soll irjendwo det Büro von dieset terroristische Fernsehen sein!“ (eigentlich ist terrestrisches Fernsehen gemeint; in Wirklichkeit wollte er aber zum Betreiber des Digitalen Fernsehens)

Eine ältere Dame kommt herein, zwei MA am Counter, sie geht zu einem: „Na, ich komm mal zu Ihnen, Sie gucken so…!“

Frau zu ihrem Mann: „Hier kannst Du gleich mal gucken, wie Du zu Deinen Hackeschen Gärten kommst...!“

Einer Dame wird erklärt, dass es die City Circle Tour in verschiedenen Sprachen gibt.
Frage: „Auch in Deutsch?“

Mitarbeiterin erklärt, dass die Fahrscheine für eine Fahrt gelten und zwei Stunden gültig sind.
Kundin: „Ne, aber jetzt haben wir drüben gerade Kaffee bestellt...!“ Mitarbeiterin beruhigt die Kundin, dass die Fahrscheine erst ab Entwertung gültig sind und sie nicht gleich losstürzen müssen. Der Kaffeeklatsch ist gerettet.

Ein Gast aus Spanien zeigt dem Mitarbeiter eine Postkarte mit dem Elefantentor des Zoos: „Can you tell me, where this Chinatown is in Berlin?“ Ungläubig verlässt er den BERLIN infostore, nachdem mehrmals beteuert wurde, dass es kein Chinatown gäbe in Berlin, sondern dass dies der Eingang zum Zoologischen Garten wäre.
Eine russische Touristin kommt, nachdem sie den Museumspass gekauft hat, wieder und nörgelt herum: „Diese Karte ist nicht gut, nützt mir gar nichts. Ist drauf kein Ägyptisch Museum, kein Pergamonmuseum, ist nur für Kinder und Schwule.“ Der Mitarbeiter zeigt ihr die Rückseite der anhängenden Adressliste, wo auch die von ihr gewünschten Museen enthalten sind. Sie entschuldigt sich und geht.

Eine ältere Dame zeigt den Prospekt für „Sealife“ vor und sagt: „Ich möchte hier zu diesem Fisch…!“

Ein Herr: „Ich habe gehört, hier am Alexanderturm sollen so kleine Weltuhren hängen....!“ Die MA müssen sich biegen vor Lachen und klären den Herrn (der mitlacht!) über seinen Irrtum auf.

Am Hauptbahnhof:
Eine Dame: „Wie kann man denn hier mit Verkehrsmitteln fahren, oder fährt man hier mit Streifen?“ MA lacht: „Streifen?“ Die Dame meinte sog. Streifenkarten (wie in München).

Ehepaar möchte Einzelfahrscheine. Mitarbeiterin erklärt, dass diese zur Fahrt in eine Richtung gelten und sie dann für die Rückfahrt einen neuen Fahrschein lösen müssten. Antwort der Dame: „Aber dann bin ich doch nicht hier sondern dort.“ Die Mitarbeiterin klärt sie auf, dass der Fahrschein auch schon vorher gekauft werden kann.

Gäste stürmen hinein: „Haben Sie noch 7 Tage?“ Antwort des MA: „Na, ich hoffe, dass ich noch länger als 7 Tage leben werde...!“ Eigentlich gemeint war das 7-Tage-Kulturprogramm der BTM.

Am Europa Center:
MA erläutert die Handhabung der Welcome Card.
Gäste: „Sie müssen entschuldigen, wir sind vom Land, können Sie uns das noch einmal erklären?“

Am Kranzler Eck:
Der Mitarbeiter fragt nach der Herkunft für die Statistik: „Aus welchem Bundesland kommen Sie?“ Der Kunde antwortet: „Aus Wedding.“

Dame: „Wir wären mit der Schiffstour gerne an den Heckerschen Höfen rausgekommen.“ (gemeint: Hackesche Höfe).

Anfrage: „ Wir möchten gerne zur Waldwiese.“ Die Gäste meinten die Waldbühne.

Quelle: Berlin Tourismus Marketing GmbH

http://www.visitberlin.de/



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